Friedhof Lemberg

Lytschakiwski-Friedhof

(Личаківський цвинтар, deutsch auch Lützenhofer Friedhof)

 

Der Lytschakiwski ist der bekannteste und bedeutendste Friedhof im ukrainischen L'viv/Lemberg. Auf dem Gelände wurden wohl schon im 16. Jahrhundert Menschen beerdigt, vor allem Opfer der Pest; offiziell dient er als Friedhof seit 1787, als die Habsburger Monarchie verordnete, die Gottesacker außerhalb der Stadtgrenzen zu verlegen. Hier wurden seither die Begräbnisse aller christlichen Konfessionen begangen; die jüdische Gemeinde hatte einen eigenen Friedhof.

 

Der Lytschakiwski-Friedhof ist vom Stadtzentrum aus zu Fuß in einer guten halben Stunde erreichbar (wenn man sich auf dem Weg nicht allzu lange mit Sightseeing aufhält, was schwerfällt). Teils prächtige Grabmale berühmter Künstler und Bildhauer laden zu ausgedehnten Besichtigungs-Spaziergängen ein.

 

Mehr als eine halbe Million Menschen fanden hier auf mehr als 42 Hektar ihre letzte Ruhestätte, Menschen der diversen Ethnien, die in Lemberg/Lwów/L'viv lebten: Österreicher, Polen, Armenier, Ukrainer, Russen. Viele vergleichen den Lytschakiwski mit dem Père-Lachaise-Friedhof in Paris. Seit 1991 steht er unter Denkmalschutz und hat heute den Status eines Museums.

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Lemberg 2016

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